fairtrade

So vielfältig wie die Sorten von koawach ist auch die Herkunft unserer Zutaten: Kakao aus Kooperativen in Peru, der Dominikanischen Republik und Sierra Leone, Guarana aus Brasilien, Rohrohrzucker aus Paraguay, … Wir wollen weltweit die bestmöglichen Rohstoffe finden und für koawach nutzen und dabei sicherstellen, dass die Zusammenarbeit mit allen Produzenten und Händlern fair ist. Zwar sind wir sehr stolz, dass alle Produkte Fairtrade-zertifiziert sind und das Siegel tragen dürfen, allerdings geht uns um so viel mehr als nur das! Selbst als die gesamte Produktpalette bereits zertifiziert war, haben wir uns 2018 für die Erst-Zertifizierung der Kooperative Agrofrut eingesetzt, von denen wir unser Guarana beziehen, und somit einen neuen Rohstoff in das Fairtrade Portfolio etablieren können. Bereits in den Jahren vor der Zertifizierung haben wir einen fairen, freiwillig höher verhandelten Einkaufspreis für Guarana bezahlt - aus Überzeugung! Das System Fairtrade stellt durch regelmäßige Kontrollen und ständige Re-Zertifizierung sicher, dass Rohstoffe nach vorgeschriebenen Standards angebaut und gehandelt werden. Der umfassend nachhaltige Umgang mit Mensch und Umwelt ist Fairtrade in diversen Aspekten wichtig - es geht nicht nur um faire Bezahlung sondern auch um den verantwortungsvollen Umgang mit Arbeitskräften und Ackerland.

sozial fair

Die allgemeinen Bedingungen, unter denen Bauern in den Anbaugebieten arbeiten, müssen für eine offizielle Zertifizierung fair sein. Darunter fällt die Auflage, dass sowohl Kinder- und Zwangsarbeit als auch Diskriminierung streng untersagt sind. koawach bezieht all seine Zutaten aus Fairtrade-zertifiziertem Anbau von sogenannten Kooperativen. Die ehrliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist insbesondere daran abzulesen, dass oftmals die Frauen die Preisverhandlungen leiten und somit eine tragende Rolle im soziale Gefüge spielen.

ökologisch fair

Der Klimawandel wird hauptsächlich negative Auswirkungen auf landwirtschaftliche Produktion, Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung haben – insbesondere in Entwicklungsländern im globalen Süden. (Q: Natural Ressource Institut) Die Fairtrade-Standards enthalten Umweltkriterien, die die Anpassung der Produzenten an den Klimawandel fördern, z.B. durch Umstellung auf erneuerbarer Energien, Reduktion der Treibhausgase sowie nachhaltigem Umgang mit Müll und Wasserressourcen. Die Standards enthalten zudem in den Abschnitten zu Umweltentwicklung und Produktion, Kriterien mit einem mittelbaren Bezug zum Klimawandel. Darunter etwa sparsame Wasserverwendung und die Förderung von biologischem Anbau und Biodiversität, welche Ökosysteme gegen Klimaveränderungen stabilisieren. Daneben engagiert sich Fairtrade auch in den Ländern des globalen Nordens für eine gerechtere Klimapolitik.

ökonomisch fair

Durch definierte Mindestpreise für alle Fairtrade-zertifizierten Rohstoffe sind die Produzenten nur bedingt von Preisschwankungen auf dem Weltmarkt betroffen und genießen eine gewisse Sicherheit. Zusätzlich werden Kooperativen, die nach Fairtrade Standards arbeiten, Prämien pro Einheit des verkauften Rohstoffs ausgezahlt. Über den Einsatz dieser Prämien entscheidet die Kooperativen selbst und demokratisch. Neben der Anschaffung von neuen Arbeitsmaschinen und dem Bau von Gebäuden fließt auch Geld in medizinische Versorgung, Bildung und Umweltschutz. Durch verschiedene Entwicklungsprojekte werden in den Regionen Strukturen und Beständigkeit aufgebaut, die Grundlage für die Arbeit kommender Generationen bildet. Statt Abhängigkeiten aus Spenden zu schaffen, lautet das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ und nachhaltige Stärkung der Region.

kooperativen

Unter Kooperativen versteht man den Zusammenschluss mehrerer einzelner Bauern zu einer demokratischen Genossenschaft. Anstatt die eigene Ernte allein und eigenhändig verkaufen zu müssen, können Bauern-Kooperativen gemeinsam mehr Absatz schaffen und sich gegenseitig unterstützen. Jeder Zusammenschluss von Bauern ist in seiner Struktur demokratisch aufgebaut und wählt jährlich seine Vertreter, die gemeinsame Interessen nach außen repräsentieren. Gemeinsam wird auch über den Einsatz der erhaltenen Fairtrade-Prämie bestimmt, die einen Bonus für die gesamte Kooperative darstellt. Somit kann weiteres Geld in die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Bauern fließen, zum Beispiel indem neue Arbeitsmaschinen oder -fahrzeuge angeschafft werden oder in Infrastruktur, Bildung und Medizin investiert wird.

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